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[Innenpolitik] |
[05.03.10] Erfreuliche Veränderungen in der Bildungspolitik |
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05.03.2010 |
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 „Es ist die Bildung, die das Leben eines Menschen voranbringt und über die Zukunft eines Landes entscheidet. Damit Korea im 21. Jahrhundert zu den fortschrittlichen Industrieländern aufschließt, ist es wichtig, außergewöhnliche Individuen zu fördern, die auf globaler Ebene wettbewerbsfähig sind.
Der Bildungshunger der Koreaner spielte eine wichtige Rolle dabei, das Land zu einer Wirtschaftsmacht zu entwickeln. Allerdings ist die einheitliche Bildung im Vergleich mit anderen Ländern nicht länger wettbewerbsfähig. Koreas Bildungsbereich, dem wenig Vertrauen entgegengebracht wird und mit dem Studenten, Eltern und Lehrer unzufrieden sind, sollte möglichst zeitnah verbessert werden.
Die Regierung Lee Myung.bak hat in den vergangenen 2 Jahren viele Schritte eingeleitet, um das nationale Bildungssystem zu reformieren.
Erstens hat sie die Aufnahmeprüfung an den Universitäten überarbeitet, die praktisch die Richtung der nationalen Bildung kontrolliert. In diesem Zusammenhang wurde das "College Admission Officer System" [Hochschulzulassungssystem] eingeführt, das mehr Wert auf das Potenzial, die Talente und die Persönlichkeit eines Bewerbers legt, als auf akademische Leistungen.
Zweitens hat sich die Regierung auf die Förderung von Talenten konzentriert, die nicht nur kreativ sind, sondern auch über Sozialkompetenz verfügen. Zu diesem Zweck ermutigt es Mittel- und Oberschulen auf landesweiter Ebene, ein fächerorientiertes System einzuführen, in dem Schüler gemäß ihren Interessen und ihrer Vorbildung fachliche Schwerpunkte wählen können.
Drittens bemüht sich die Regierung, Studenten aus unterprivilegierten Familien bessere Bildungschancen einzuräumen. So wurde im ersten Semester dieses Jahres ein Kreditsystem eingerichtet, welches mittellosen Studenten die Möglichkeit gibt, ihren Kredit nach Aufnahme eines späteren Beschäftigungsverhältnisses zurückzuzahlen. Darüber hinaus soll das von der Regierung geförderte Netzwerk der Schulen in ländlichen Regionen im Laufe des Jahres ausgeweitet werden. Dieses Netzwerk soll sicherstellen, dass Schülern aus ländlichen Gebieten eine ebenso qualifizierte Bildung zuteil wird, wie Schülern in städtischen Regionen.
Viertens gab es diverse Bemühungen, die Ausgabenlast der Haushalte für Privatunterricht zu senken. Um dieses Ziel zu erreichen, soll die Qualität auf dem öffentlichen Bildungssektor verbessert werden. Zu diesem Zweck wird die Regierung in diesem Jahr ein landesweites „System zur Evaluierung von Lehrern“ an Grund-, Mittel- und Oberschulen einführen.
Es ist aufgrund der höchst unterschiedlichen Interessen der Menschen nicht leicht, eine ideale Bildungspolitik zu erarbeiten. Viele haben hervorgehoben, dass die Regierung nur langsam auf neue Bildungstrends reagiere. Die Regierung wird ihr Bestes tun, von nun an eine neue Bildungspolitik zu realisieren. Sie wird der Einschätzung von Studenten, Eltern und Lehrern Gehör schenken. Wir freuen uns auf Ihr anhaltendes Interesse an den erfreulichen Veränderungen im Bereich der nationalen Bildung.“
* Auszug aus dem Text von Ahn Byong-man, Minister für Bildung, Wissenschaft und Technologie
Quelle: Weekly Gonggam Magazine
Übersetzt von James Ro (Autor, Korea.net)
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