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Korea wird dem Club der Unterstützer in der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) am Mittwoch (25. Nov.) beitreten.
Im Rahmen einer OECD-Konferenz in Paris wird Koreas Mitgliedschaft im Entwicklungshilfe-Ausschuss (DAC) der Organisation heute bestätigt, teilte die Regierung mit.
Der DAC ist ein internationales Forum, bei dem Geberländer und multilaterale Organisationen, wie die Weltbank und die Vereinten Nationen, zusammenkommen, um Partnerländern bei der Armutsbekämpfung zu helfen und die Millenium-Entwicklungsziele zu erreichen.
Der Ausschuss, welcher derzeit aus 23 Industrieländern besteht, darunter die Vereinigten Staaten, Frankreich, Deutschland, Australien und Japan, leistet weltweit über 90 Prozent der Entwicklungshilfe.
Um Mitglied des DAC zu sein, sollte die Entwicklungshilfe eines Landes jährlich mindestens 100 Millionen US$ oder 0,2 Prozent seines Bruttoinlandsprodukts betragen.
Die Entwicklungshilfe Koreas betrug im letzten Jahr 800 Millionen US$. In diesem Jahr werden es voraussichtlich 900 Millionen US$ sein. Gegenwärtig warten acht OECD-Mitgliedsländer darauf, dem Ausschuss beizutreten, darunter Island, die Türkei, Mexiko und Ungarn.
Koreas Mitgliedschaft ist insofern bemerkenswert, als es die erste Nation ist, die sich seit Gründung der OECD von einem Empfänger- zu einen Geberland entwickelt hat.
Die OECD wurde 1961 gegründet, als Korea in großem Umfang Entwicklungshilfe von Industrieländern in Anspruch genommen hat, um das Fundament für seine wirtschaftliche Entwicklung zu legen. In nur etwa 40 Jahren ist das Land nun in der Lage, anderen Ländern Afrikas oder Südostasiens seine Unterstützung zukommen zu lassen.
Mit der jetzigen Aufnahme als Mitglied im Entwicklungshilfe-Ausschuss wird Korea Mitglied aller 25 Unterkomitees der OECD, denen das Land seit 1996 angehört, teilte das Ministerium für Auswärtiges und Handel mit.
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