Korea Tourism Organization - http://german.visitkorea.or.kr/ger/index.kto

 

Mit seiner landschaftlichen Schönheit und seinem einzigartigen kulturellen und historischen Erbe hat Korea Touristen aus aller Welt viel zu bieten. Auf der Halbinsel, deren Klima durch vier verschiedene Jahreszeiten geprägt ist, gibt es unzählige malerische Täler, Berge, Flüsse und Strände. Im ganzen Land findet man zahlreiche alte Tempel und Schreine, königliche Paläste, Skulpturen, Pagoden, archäologische Ausgrabungsstätten, Festungsanlagen, Volkskundedörfer und Museen. Seit kurzem sind auch Reisen nach Nordkorea möglich, in Zukunft soll es weitere Sightseeing-Programme unter Beteiligung der nordkoreanischen Behörden geben. In den letzten Jahren wurden Reisen zwischen Süd- und Nordkorea in beschränktem Umfang zugelassen. Hunderttausende Südkoreaner haben die Gelegenheit ergriffen und bereits an organisierten Reisen zu Nordkoreas spektakulärem Geumgang- Gebirge (Diamantengebirge) teilgenommen. Mit zunehmender Verbesserung der innerkoreanischen Beziehungen werden voraussichtlich immer mehr touristische Ziele im Norden für südkoreanische Touristen zugänglich sein. Korea macht große Fortschritte auf dem Weg zu seinem Ziel, eines der beliebtesten Tourismusziele zu werden.
Darüber hinaus hat Korea aufgrund des hohen Qualitätsstandards seiner Einrichtungen sowie der günstigen geografischen und klimatischen Bedingungen unlängst eine große Anziehungskraft als Wintersportland erlangt, insbeson-dere in Ostasien. Außerdem hat Korea mit großem Erfolg die ASEM-Konferenz im Oktober 2000, die Vollversammlung der Welttourismusorganisation (WTO) im September 2001 und den APEC-Gipfel (Asien-Pacific Econonmic Cooperation) im November 2005 ausgerichtet. Die Fußballweltmeisterschaft 2002, eines der aufregendsten Sportereignisse der Welt, fand vom 31. Mai bis zum 30. Juni in 20 verschiedenen großen Städten Koreas und Japan statt. Durch dieses Ereignis hat sich Korea als ein wichtiges Ziel für Touristen eingeprägt.
Koreas Tourismusindustrie hat sich in den letzten drei Jahrzehnten in großen Schritten entwickelt. Die Zahl der ausländischen Besucher stieg von 173 355 im Jahr 1970 auf knapp über 6 Millionen im Jahr 2005. Diese Entwicklung ist eine natürliche Folge des phänomenalen wirtschaftlichen Aufschwungs, die gezielte Verteilung von Ressourcen spielte dabei aber ebenfalls eine entscheidende Rolle. Die Regierung setzte eine Reihe von Gesetzen zur Förderung des Tourismus in Kraft, die dazu führten, dass im vergangenen Jahrzehnt pro Jahr durchschnittlich 5 Prozent mehr Touristen ins Land kamen.
Es gab zahlreiche große Projekte zur Entwicklung von Tourismusressourcen und Tourismuseinrichtungen. Dazu gehören Unterkünfte, Transportmöglichkeiten, Dienstleistungen, Nationalparks, Museen, Golfplätze und Kasinos. Eine wachsende Zahl von Fremdenführern, bewandert in Englisch, Japanisch, Chinesisch und anderen Sprachen, wird ausgebildet und eingesetzt. Die Korea Tourism Organisation (KTO), eine staatliche Non-Profit-Organisation, die dem Ministerium für Kultur und Tourismus untersteht, war führend bei den meisten Projekten zur Entwicklung und Förderung des Tourismus.
Bei der Nationalität der Touristen, die Korea besuchen, hat es in den vergangenen drei Jahrzehnten Veränderungen gegeben. Waren es früher überwiegend Amerikaner, sind es heute mehr Asiaten. 1970 lag der Anteil der Amerikaner bei 32 Prozent, die Japaner bildeten die zweitstärkste Gruppe. 2004 hingegen kamen 42 Prozent der Touristen aus Japan, gefolgt von Besuchern aus China mit 10,8 Prozent, die die zweitstärkste Gruppe bilden. Der Anteil der Besucher aus den USA lag bei 8,8 Prozent.



Anreise

Mit dem Flugzeug

Korea ist mit nahezu allen großen Hauptstädten der Welt verbunden, sei es durch Direkt- oder durch Anschlussflüge von internationalen Flughäfen in Ostasien. Mehr als 37 internationale Fluggesellschaften fliegen Korea regelmäßig an, es gibt jede Woche rund 1500 Starts und Landungen. Korea hat vier internationale Flughäfen: den Internationalen Flughafen Incheon, der seit dem 29. März 2001 in Betrieb ist, den Gimhae-Flughafen in Busan, den Internationalen Flughafen Jeju-do auf der Insel Jeju und den Internationalen Flughafen Cheongju in Cheongju. Die internationalen Flughäfen in Busan und auf der Insel Jeju sind durch Direktflüge mit großen Städten in Japan wie Tokio, Fukuoka, Nagoya und Osaka verbunden.
Korean Air (KAL), die größere der beiden koreanischen Fluggesellschaften, hat neue Routen zwischen Seoul und Zielen in Europa, Amerika und dem Mittleren Osten in Betrieb genommen. Für den Komfort abreisender Passagiere befindet sich der Korea City Terminal (KCAT) in Seouls Geschäftsbezirk Gangnam direkt neben dem World Trade Center in Samseong-dong. Dort kann man einchecken, Passformalitäten erledigen und die Flughafensteuer entrichten. Im Abstand von zehn bis zwanzig Minuten verkehren Busse rund um die Uhr zwischen dem Internationalen Flughafen Incheon und dem KCAT. Ein weiterer Korea City Air Terminal (KCAT) wurde vor kurzem im Internationalen Flughafen Gimpo in Betrieb genommen.
Spezielle Flughafen- und Stadtbusse fahren zwischen 5 Uhr morgens und 22.30 Uhr abends alle 15 Minuten von verschiedenen Punkten in Seoul ab. Sie sind eine preisgünstigere Alternative zu den KAL-Kleinbussen, die den Internationalen Flughafen Incheon mit 19 größeren Hotels in Seoul verbinden.
Seit 1963 gehört Korea zu den Ländern, die sich an dem “Rund-um-die-Welt-System” beteiligen, das von der IATA (International Air Transport Association) genehmigt wurde. Dieses ermöglicht es Passagieren mit einem Rund-um-die- Welt-Ticket, Korea ohne zusätzliche Kosten zu besuchen.

Mit dem Schiff

Verschiedene Linien bieten Schiffspassagen nach Korea an. Von der amerikanischen Westküste aus sind dies folgende Linien: Waterman Steamship, American Pioneer, Pacific Far East, Pacific Orient Express, State Marine und United States Lines. Verschiedene Gesellschaften wie BuGwan Ferry, Korea Ferry und Korea Marine Express bieten regelmäßige Fährverbindungen zwischen Busan, der Insel Jejudo und den japanischen Häfen Shimonoseki, Kobe und Hokada an. Eine andere Fährlinie verkehrt zwischen Incheon und den chinesischen
Häfen Tianjin und Weihai.

Passagiere, die per Fähre nach Korea einreisen, dürfen ihre Privatautos für einen vorübergehenden Zeitraum nach Korea einführen, vorausgesetzt, sie sind im Besitz der entsprechenden Dokumente.